Stiebel Eltron hat die Wärmepumpe nicht erfunden, aber perfektioniert

Schaut man sich in der Schweiz auf dem Wärmepumpen-Markt um, so könnte man glauben, im Wesentlichen werden dort nahezu nur Geräte der Firma Stiebel Eltron verbaut. Doch das Unternehmen hat die Wärmepumpe nicht erfunden, sondern nur so weit perfektioniert, dass viele Bauherren auf die bewährte und fortschrittliche Technik des Hauses setzen.

Heutige Stiebel-Eltron-Geräte lassen sich hervorragend mit Photovoltaik betreiben.

Amerikaner hatte als erstes die Idee

Der aus Amerika stammende Jacob Perkins hatte 1834 als erstes die Idee und baute Geräte mit Kompressor, Kondensator und Verdampfer. Bis allerdings erstmals eine solche Pumpe zur Rauheizung in Betrieb gehen sollte, dauerte es noch etwas, dazu hat auch Carl von Linde beigetragen. Ein Österreicher (Peter von Rittinger) versuchte 1857 das Prinzip in Salzwerken umzusetzen. 1919 erhielt ein Schweizer (Heinrich Zoelly) ein Patent für eine Pumpe, die die Erdwärme nutzte. Von 1937 bis 1945 wurden in der Schweiz ca. 35 grössere Wärmepumpen gebaut, u.a. auch, um das Rathaus von Zürich zu beheizen. Die damals eingebaute Vorrichtung wurde erst im Jahr 2001 durch eine modernere ersetzt.

Weil Öl und Gas lange Zeit sehr billig waren, haben viele gar keinen Anlass gesehen, solche Geräte zu entwickeln. In Deutschland wurde im Jahr 1968 eine Pumpe unter der Nutzung von Erdwärme durch Klemens Oskar Waterkotte realisiert. Erst ab ca. 1990 fingen aber Erbauer neuer Häuser in der Schweiz und auch in Deutschland massiv an, Wärmepumpen einzusetzen.

Stiebel Eltron setzte schnell auf den Zug Wärmepumpe

Die Firma Stiebel Eltron erkannte schnell, dass solche Geräte zukunftsträchtig sind, da sich damit die Energiekosten drastisch senken liessen. Durch die Entwicklung immer neuerer Geräte und zahlreiche Einbauten wurde das Wissen rund um die Nutzung der erneuerbaren Energien immer grösser, sodass Stiebel Eltron heute Marktführer in der Schweiz in Sachen Wärmepumpen ist.

Unterschiedlichste Techniken der Wärmenutzung

Im Wesentlichen haben sich folgende Techniken zur Nutzung der in der Natur vorkommenden Wärme durchgesetzt:

  • Luft-Wasser-Geräte
  • Sole-Wasser-Geräte
  • Wasser-Geräte

Moderne Geräte, die aus der Luft Wärme entziehen, schaffen dies auch im Winter bei minus 20 Grad. Die Installation solcher Gerät ist meist einfach und schnell realisierbar. Denkbar ist sowohl einen Innen- wie auch eine Aussenaufstellung. Für solche Geräte braucht man auch keine Genehmigung.

Mit solchen Geräten wird die Aussenluft angezogen, bevor ihr die Wärme entzogen wird.

 

Wenn mittels Erdsonden die im Boden gespeicherte Wärme ins Haus geleitet werden soll, ist dies mit einem grösseren Aufwand verbunden, da Tiefenbohrungen erforderlich sind. Auch im Winter ist das Heizen mit solchen Anlagen problemlos möglich, da bereits ab ca. 1,20 m Tiefe die Erde im Regelfall warm genug ist, um Wärme zu entziehen. Die Wärme wird aber aus deutlich grösseren Tiefen entzogen. Wer ein grosses baumloses Grundstück hat, kann auch horizontale Rohrleitungen im Garten verlegen lassen (Erdreichkollektoren).

Die ideale Wärmepumpe bei Stiebel Eltron finden

Weil das Angebot an Geräten so gross und der Bedarf individuell so unterschiedlich ist, hat Stiebel Eltron in der Schweiz einen Energy Campus eingerichtet, wo man sich in einem Showroom die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet anschauen kann und auch Beratung erhält, was für das eigene Haus eine optimale Technik wäre und welche Möglichkeiten es heute gibt, die in der Natur vorhandene Energie optimal zu nutzen.