Jutegewebe einfachfädig

Jutec.ch bietet das traditionelle Jutegewebe einfachfädig als sogenanntes Hessiangewebe an. Kunden können zwischen verschiedenen Längen, Breiten, Grammaturen und Aufmachungen wählen, die jeweils am Lager vorrätig sind und kurzfristig ausgeliefert werden können.

Jutegewebe einfachfädig: Eigenschaften bei Jutec.ch
Das Jutegewebe einfachfädig steht in Längen zwischen 40 und 200 cm zur Verfügung. Es wird teilweise auf Rollen oder mit Patentkanten geliefert und ist auch als Dekorationsgewebe geeignet. Zu den wesentlichen Eigenschaften gehören die gute Wärmedämmung aufgrund einer geringen Wärmeleitfähigkeit, auch wirkt Jute antistatisch. Jutegewebe nutzt die Industrie als technische Textilien. Von der Industrie stammt auch die Bezeichnung “Hessian” für einfädiges Jutegewebe. Zu dessen Vorteilen gehören die Vermeidung von Hautreizungen, die Atmungsaktivität (wichtig für Textilien und Verpackungen), die geringen Kosten, die gute Zugfestigkeit und der komfortable Einsatz wegen der leichten Verarbeitungsmöglichkeiten. Daher kommen Jutegarne unter anderem in der Textilindustrie, in der Verpackungswirtschaft, in der Landwirtschaft und auch für industrielle Dämmungen zum Einsatz. Eine Jutefaser lässt sich mit anderen natürlichen und auch mit synthetischen Fasern mischen, ihre Färbung ist sehr einfach mit verschiedenen Ausgangsmaterialien möglich. Sie nimmt rund 13,75 % Feuchtigkeit auf – ein guter Wert – und erweist sich dabei als vergleichsweise belastbar. Da die Faser isoliert, können Jutetücher sogar bei elektrischen Arbeiten bis zu bestimmten Spannungen und Stromstärken eingesetzt werden.

Die Herkunft und Verwendungsmöglichkeiten von Jutegewebe einfachfädig
Das Jutegewebe einfachfädig wird aus den Fasern der einjährigen, krautigen Jutepflanze gesponnen und gewebt. Die Jute-Gattung Corchorus hat mehrere Arten, zwei davon – Corchorus olitorius und Corchorus capsularis – dienen der Fasergewinnung. Ein Vorteil ist die Faserlänge, die zwischen 1,50 bis mehr als 3,0 m betragen kann. Jute gehört zu den Naturfasern, die vollständig biologisch abbaubar sind – sie verrotten sehr gut. Weil sie seidig-golden glänzen, nennt man sie “goldene Faser“. Sie dehnen sich wenig, jedoch ist die Dehnfestigkeit hoch. Daher kommt Jute gern als industrielles Garn zum Einsatz. Die daraus hergestellten Gewebe etwa für Säcke halten wirklich hohen Belastungen stand. Dementsprechend umfassend sind die Verwendungsmöglichkeiten. Jutegarne und -gewebe kommen unter anderem für

  • Verpackungsmaterialien (Säcke, Beutel),
  • Spezialpapiere,
  • Dekorationen,
  • Tücher,
  • Teppiche,
  • Faserverbundwerkstoffe und
  • Hochleistungsdämmstoffe

zum Einsatz. Als nachwachsender Rohstoff, der eigentlich aus tropischen und subtropischen Gebieten stammt, macht Jute den europäischen Naturfasern Hanf und Flachs Konkurrenz. In tropischen Ländern nutzt man Jute-Blätter auch als Lebensmittel und teilweise sogar als Heilpflanze. Ab 1978 gab es eine GEPA-Jutetasche, die auch in Europa die Pflanze sehr populär machte, inzwischen aber wieder durch Baumwolltaschen verdrängt wird. In der Verpackungsindustrie sind hingegen Jutesäcke nach wie vor unverzichtbar.