Gebräuchliche Bürsten und ihre Herstellungsweisen

Bürsten- und Besen binden ist ein uraltes Kunsthandwerk und keineswegs aus der Mode gekommen. Zwar werden die meisten Reinigungsutensilien dieser Art heute industriell hergestellt, doch geht nichts über ein handgefertigtes Modell, denn das ist immer ein Unikat.

In jedem Haushalt gibt es Bürsten in mehreren Ausführungen (z.B die von der Firma Ebnat AG). Wir brauchen sie zum Putzen von Böden, zum Reinigen von Gefässen und für zahlreiche Aufgaben, die im Hobbybereich anfallen. Der Markt kennt aber auch spezielle Maschinenbürsten, Hochleistungsbürsten, Laborbürsten, Viehbürsten und Kehrwalzen in ganz unterschiedlichen Grössen. Ob Flachbürsten oder Rundbürsten, jede ist auf Ihren speziellen Zweck ausgelegt und bietet so beste Voraussetzungen für optimale Reinigungsergebnisse. Damit eine Bürste wirklich gute Dienste leisten kann, muss sie hochwertig verarbeitet sein. Ist das nicht der Fall, lösen sich die Borsten viel zu schnell vom Bürstenkörper und sie wird unbrauchbar.

Stanzverfahren: typisch für Haushaltsbürsten
Zur Herstellung von Reinigungsbürsten werden in der Regel halbautomatische Stanzverfahren angewendet. Die halbautomatische Fertigungsart ist ideal für kleine Serien bis etwa 5.000 Stück. Ein gestanztes Modell besteht aus Bürstenkörper mit einer einseitigen Bohrung auf der Borstenseite. Ein Stanzdraht hält das Borstenbündel. Von einer Schutzverkleidung abgedeckt werden dann die einzelnen Bürstenkörper hintereinander gebohrt, mit Borsten bestückt und in einem Arbeitsgang beschnitten. Je nachdem, ob Naturborsten, Kunstfaserborsten oder Drahtborsten eingesetzt werden, benutzt man unterschiedliche Schermaschinen. Die Borsten am Bürstenkörper können auch per Hand oder mit einer Bankschere abgeschnitten werden. Hochwertige gestanzte Staubbürsten haben einen dichten Besatz aus Ziegenhaar, welches Staub sehr gut an sich bindet. Sie eignen sich also gut zur Trockenreinigung von Möbeln, Parkett und Fliesenböden. Rosshaar ist für Stubenbesen und Handfeger ideal.

Gedrehte Bürsten: der Besatz wird an Drähten nach innen gezogen
Diese Bürsten werden nicht gestanzt. Stattdessen halten zwei Drähte den Besatz und drehen ihn fest in die Halterung ein. Das Besatzmaterial kann sehr unterschiedlich sein und reicht von Rosshaar über Dachshaar bis hin zu Kunstfasern. Letztendlich bestimmt der Verwendungszweck die Art des Besatzes. Grosse Serien werden vollautomatisch hergestellt. Gedrehte Pinsel für besondere Ansprüche werden auch einzeln angefertigt.

Abdicht- und Leistenbürsten: für jede Zweck die richtige Bürste
Im Alltag stossen wir auf diverse Probleme, denen wir mit Leistenbürsten zu Leibe rücken können. Durch die Kombination mehrerer Materialien können ganz unterschiedliche Bürstentypen hergestellt werden. Leistenbürsten sind leicht zu montieren eignen sich für 1001 Einsatzzwecke. Sie halten Spritzwasser zurück, dichten gegen Zugluft ab und schützen vor Schmutz, Staub und Ungeziefer. Im industriellen Bereich werden sie vor allem im Maschinenbau benötigt.

Haarbürsten und Massagebürsten: tolle Accessoires für Ihre Schönheit
Kräftige Wildschweinborsten massieren die Kopfhaut und sind dennoch sanft zum Haar. Besonders schön ist eine solche Bürste mit natürlich geborenem Holzgriff, zum Beispiel aus Nussbaum. Die Massage entspannt und liefert neue Energie. Deshalb tragen hochwertige, handgefertigte Massagebürsten erheblich zum Wohlbefinden bei. Durch positive Ionen wird die Energiezufuhr von aussen auf den Körper gedrosselt, daher muss ein Energieausgleich durch negative Ionen erfolgten. Eine gute Massagebürste kann dank des darin verarbeiteten Kupferdrahtes die gewünschten Anionen auf der Haut erzeugen. Deshalb fördert bereits eine dreiminütige Massage mit einer Massagebürste die Durchblutung und revitalisiert.