Das Klebeband – vielseitiger Helfer im Alltag

Das moderne Leben wäre ohne Klebebänder kaum mehr vorstellbar. So simpel und unscheinbar diese Erfindung auch wirken mag – im Beruf, im Hobby, daheim und im Handwerk übernimmt sie zahlreiche wichtige Aufgaben. Insbesondere die doppelseitige Ausführung kann viele Arbeiten erleichtern und sollte daher in keinem Haushalt fehlen.

Klebekraft auf beiden Seiten
Doppelseitige Klebebänder weisen auf ihren beiden Seiten eine haftende Fläche auf. Somit eignen sie sich ideal, um zwei Elemente miteinander zu verbinden. Im Gegensatz zur Verwendung eines flüssigen Klebers entsteht dabei nicht die Gefahr, die Lösung können verlaufen oder ungleichmäßig aufgetragen werden. Die Klebekraft ist daher an allen behandelten Stellen gleichmäßig ausgeprägt, die Haftfläche trägt die ihr anhängende Last an jedem einzelnen Punkt mit der gleichen Intensität. Vor der Verwendung sollte allerdings überprüft werden, ob die Eigenschaften des Klebebandes auch mit dem Ziel des Einsatzes in Einklang zu bringen sind. Mag die einfache Ausführung lediglich für das Hobby gedacht sein, so kann eine bessere Qualität sogar bei Bauarbeiten genutzt werden.

Unschlagbar an den Wänden
Klebebänder mit doppelseitiger Haftfläche werden besonders oft für das Aufhängen von Fotos, Bilderrahmen und Postern an den Wänden eingesetzt. Vorteilhaft gestaltet es sich dabei, dass nicht erst ein Nagel in das Mauerwerk geschlagen oder dort das Loch für einen Dübel gebohrt werden muss. Ein solches Klebeband arbeitet daher weitgehend rückstandsfrei. Wird es nach der Anwendung gelöst, hinterlässt es kaum sichtbare Spuren. Daher müssen auch keine Löcher in den Wänden geschlossen werden. Hängt das Bild einmal falsch, lässt es sich zudem ganz einfach an seinem neuen Platz anbringen.

Auch für den Fußboden ideal
Neben der Anwendung an den Wänden kommen doppelseitige Klebebänder bevorzugt bei der Bearbeitung von Fußböden zum Einsatz. Egal, ob ein neuer Teppich verlegt, Auslegwaren und sonstige Bodenbeläge ausgerollt oder ob Zierleisten für den Übergang zur Wand angebracht werden sollen: In allen diesen Fällen ist das Klebeband der starke Helfer des Handwerkers. Die Haftfläche hilft dabei, ein Verrutschen des Belages zu verhindern. Ebenso können sich die am Boden befestigten Seiten nicht mehr aufrollen. Der Einsatz von Flüssigklebern wird zudem vermieden – auf diese Weise wird die gesamte Arbeit vereinfacht, ein Aufsteigen schlecht riechender Dämpfe muss nicht befürchtet werden.

Schnell und mühelos zu entfernen
Doppelseitige Klebebänder können zwei Elemente durchaus für viele Jahre miteinander verbinden. Wer diese aber voneinander lösen möchte, muss mit keinem großen Aufwand rechnen. Zwar ist die Haftfläche mit reinem Wasser kaum zu durchdringen. Der Zusatz von Spülmitteln oder etwas Seife wird den hartnäckigen Kleber jedoch innerhalb weniger Sekunden angreifen. Nun lassen sich die Bänder rückstandsfrei lösen. Sollte es wegen eines fragilen Untergrundes – zu denken wäre an unbehandeltes Holz – einmal nicht möglich sein, eine Lauge zu verwenden, so wird ein Föhn auf höchster Stufe auf die Klebefläche gehalten. Diese erwärmt sich und wird weich – das Band kann entfernt werden.