Bio-Lit Urgesteinsmehl ist aus der modernen Landwirtschaft kaum noch wegzudenken

In der Landwirtschaft hat sich die letzten Jahre und Jahrzehnte viel geändert, doch eines ist seit Jahrzehnten geblieben: Der Einsatz von Bio-Lit Urgesteinsmehl in der Landwirtschaft: Ob auf dem Feld oder im Stall: Auf vielen Bauernhöfen wird man Bio-Lit Urgesteinsmehl finden. Die Säcke gehören bei vielen Landwirten zur Standard-Ausstattung. Doch was ist drin in den Säcken und warum wird das Urgesteinsmehl eingesetzt?

Grundlage wurde vor 440 Millionen Jahren gelegt

Ganz genau weiß man es  nicht, aber man schätzt, dass vor rund 440 Millionen Jahren bei Kitzbühel ein unterseeischer Vulkan ausgebrochen ist. Dadurch dran basaltische Lava in unterseeische Zerrfugen ein. Unter dem Einfluss von Druck und Hitze bekamen die basischen Laven ihr heutiges Erscheinungsbild in den Alpen. Während in den 50er-Jahren aus dem Vulkangestein im Hartsteinwerk Kitzbühel zunächst Schotter für die Bahngleise der österreichischen Bahn gewonnen wurde, erkannte man später den Nutzen der Gesteinsmehle aus diesem Gestein. In der ökologisch orientierten nachhaltigen Landwirtschaft fanden diese Steinmehle mehr und mehr Absatz.

Was einst Lava war, ist heute Urgestein

 

Wirkung wie Nilschlamm auf das Wachstum von Pflanzen

Die ersten Forscher verglichen die Wirkung des Gesteinsmehl im Boden mit der von Nilschlamm, den man auf Felder aufbringt: Das basisch-silikatische Vulkangesteinsmehl verbesserte nachweislich das Pflanzenwachstum. Was man anfangs als Nebenprodukt (Entstaubungsfüller) im Steinabbau entsorgt, bzw. vergraben hatte, bekam einen Sinn in der Landwirtschaft. Man verkaufte bereits zu Beginn des Vertriebs von Urgesteinsmehl ca. 1.000 Tonnen des Mehls pro Jahr.

Bio-Lit Urgesteinsmehl ist auch nützlich im Stall

Viele Landwirte setzen das Bio-Lit Urgesteinsmehl auch im Stall ein, dazu hatte man es anfangs sogar an Landwirte zum Testen verschenkt. Streute man dies in den Stall ein, wurden die Gülle-Schwemmkanäle wieder frei und die anfallende Gülle dünnflüssiger. Aber Landwirte setzten dieses Gesteinsmehl nicht nur im Stall ein, sondern auch auf den Feldern und erzielten damit erstaunliche Erfolge:

  • Böden wurden nachhaltig verbessert
  • Pflanzen wuchsen besser
  • Erträge wurden gesteigert
  • Klee wuchs auch ohne Nachsaat von alleine nach

Einblasen von Gesteinsmehl in die Gülle

Wenn man das Urgesteinsmehl in die Gülle einbläst, kann man damit die Fäulnis der Gülle in die gewünschte Rotte umwandeln, was das Grünland gesünder macht. Als förderlich hat sich dabei ein Einblasen von ca. 30 bis 40 kg in ein Kubikmeter Gülle herausgestellt.

Was ist an Bio-Lit Urgesteinsmehl so besonders?

Das Gesteinsmehl von Bio-Lit ist nicht nur wegen seiner Millionen Jahre alten Herkunft aus einem Vulkan so besonders, sondern auch wegen seiner extra feinen Mahlung. Es wird eine Mahlfeinheit von 0,08 mm in gleichbleibender Qualität gewährleistet, was eine besondere Mahlanlage für Vulkangesteinsmehl hervorbringt. Heute kann man mit modernen Anlagen bei Bio-Lit sogar Feinheiten von 0,01 mm erreichen, was von der Partikelgröße an Tonmineralien erinnert.

Wo wird Bio-Lit besonders häufig angewendet?

Besonders häufig wird das Urgesteinsmehl angewendet von:

  • Obstbau in Italien
  • Weinbau in Italien
  • Gemüsebau und Ackerwirtschaft in Niederlanden, Belgien, Deutschland, Dänemark, Tschechien, Polen, Ungarn und auch der Schweiz

Auch im Weinbau wird Bio-Lit gerne eingesetzt

 

 

Gegen Schadinsekten und unerwünschte Pilze

Positiv aufgefallen ist auch die positive Wirkung gegen viele Schadinsekten und auch unerwünschte Pilze. Im Gegenzug sind die Ausbringkosten pro Hektar sehr gering, was für Landwirte wichtig ist.